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Wandel und Veränderung

Unsere Gesellschaft befindet sich ohne Frage in einem permanenten Wandel.Der Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Notwendigkeit nach lebenslangem Lernen aufgrund einer immer kürzer werdenden Verfallzeit des eigenen Wissens. Kontinuierlich sich verändernde Ansprüche und Anforderungen. Ein grundlegender, in einem zunehmend komplexer werdenden Kontext stehender, Wertewandel. Herausforderungen für die Menschen. Herausforderungen, denen sich aber auch die Unternehmen stellen müssen, wollen sie auch zukünftig wettbewerbsfähig am Markt agieren. Der damit verbundene enorme Veränderungsdruck hält hierbei für die Unternehmen, wie auch für die darin arbeitenden Menschen oftmals tiefgreifende und schmerzhafte Einschnitte in vertraute Strukturen bereit.

Veränderung folgt auf Veränderung. Das ist ein unaufhörlicher Prozeß. Ruhe findet man nur noch in der kontinuierlichen Gestaltung dieses Wandels.

Und obwohl gerade in solchen Situationen die Zeit, in der sich eine Organisation solchen Entwicklungen anpassen sollte, im Grunde gar nicht vorhanden ist, die Geschwindigkeit aber zur Überlebensfrage mutiert, müssen strukturelle Veränderungen mit dem Prinzip des ruhigen, überlegten und behutsamen Handelns angegangen werden.

Dezentrale Arbeitsorganisationen

Sich permanent ändernde Kundenanforderungen sowie die rasant sich entwickelnden technologischen Möglichkeiiten, mit denen diese Anforderungen erfüllt werden können, stellen gerade kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen.

Es wird hierbei in Zukunft vor allem darauf ankommen, traditionelle Aufbau- und Ablauforganisationen zu einem ganzheitlichen Konzept von Mensch, Technologie, Organisation und Information zusammenzufügen und Netzwerke aus kleinen flexiblen Teams zu entwickeln.

Dieses Konzept sollte in jeder Phase seiner Entwicklung an den internen und externen Kunden, an den internen und unternehmensübergreifenden Prozessen und an den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen orientieren. Den Teams kommt hierbei die Aufgabe zu, im Rahmen eines gewährten Handlungsspielraumes konstruktiv, effektiv und kreativ zusammenzuarbeiten.

Die Führungskräfte ihrerseits haben die Verantwortung, dafür kontinuierlich Bedingungen zu gewährleisten, die es den Teams ermöglichen, ihren Handlungsspielraum im Sinne des Unternehmens und des Teams zu nutzen. Hierzu gehört vor allem die kontinuierliche und zeitnahe Bereitstellung von Informationen sowie qualitativer und quantitativer Ressourcen. Eine zielorientierte Unterstützung der Teams ist hierbei von großer Bedeutung.

Virtuelle Arbeitsorganisationen

Das zielgerichtete Zusammenarbeiten mehrerer Menschen über Raum und Zeit hinweg, ist im Grunde nichts großartig Neues. Was sich aber grundlegend verändert, ist der zunehmende Einsatz und die Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Eine effektive und effiziente Zusammenarbeit in räumlich und zeitlich verteilten, also sogenannten virtuellen Teams, Kooperationsnetzwerken und Organisationseinheiten erfordert geradezu einen massiven Einsatz solcher Technologien.

Aber, solche virtuellen Strukturen dürfen keine Spielwiese zum Ausprobieren neuer Technologien sein. Die Einführung und Nutzung solcher Technologien mag auf den ersten Blick nur als eine Veränderung der technischen Basis der Arbeits- und Kommunikationsprozesse erscheinen. Auf den zweiten Blick wird jedoch sehr schnell deutlich, dass dadurch nicht nur die Organisation der Arbeit und die Strukturen der Kommunikation verändert werden. Mehr als oftmals erwartet, haben die neuen Technologien Einfluss und Auswirkung auf die soziale Dynamik in den Teams und Organisationseinheiten. Sie beeinflussen Teamdynamik und Teamentwicklung sowie das Leiten und Führen solcher Teams.

E-Technologien und E-Business

Der Einsatz von E-Technologien, also Technologien, deren Potenziale in der elektronischen Verknüpfung von Prozessen in und zwischen Unternehmen liegen, gewinnt für die Unternehmen in atemberaubendem Tempo an strategischer Bedeutung.

Diese Technologien entfalten ihre Potenziale, wie auch ihre Einflüsse im Unternehmen sowohl auf der Produkt-, wie auch auf der Prozessebene. Die Auswirkungen auf beiden Ebenen bedingen sich dabei gegenseitig und erhöhen so die Komplexität eines solchen Technologieeinsatzes.

Technologisch lösen sie im Produkt selbst eine Substitution aus oder führen durch ihren Einsatz zu einer Verbesserung und/oder einer Erweiterung der Funktionsfähigkeit. Bei den produktbegleitenden Dienstleistungen zeigt sich die Wirkung eines Einsatzes in zweierlei Hinsicht. Zum einen werden Prozesse, die den Dienstleistungen zugrunde liegen, vereinfacht oder gar verbessert. Zum anderen wird ein Angebot vieler Dienstleistungen erst durch deren Einsatz überhaupt möglich.

Die Anforderungen an die Erstellung dieses Leistungsangebotes bedürfen einer Veränderung der Grundhaltung der Unternehmen gegenüber der Leistungserstellung. Das gesamte Handeln muss als eine Kombination von Prozessen und Prozessketten betrachtet werden.Ziel muss es sein, die Qualität und die Produktivität durch eine ständige Verbesserung der Prozesse zu steigern. Hierbei stehen nicht nur die internen Prozesse, sondern alle Prozesse entlang der Wertschöpfungskette im Fokus des Handelns. Lieferanten und Kunden werden zum integrativen Bestandteil der Leistungserstellung.

Die Komplexität eines E-Technologieeinsatzes erfordert demnach eine kontinuierliche kritische und intensive Beleuchtung der eigenen Organisatiosnstrukturen, Prozesse, Arbeitsabläufe und -zusammenhänge, sowie Qualifizierungsa- und Kompetenzbedarfe und stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen.

Qualitätsmanagementsysteme

Die Qualität muss stimmen! Diese Aussage stimmt immer. Nur hat sich das, was sich hinter dem Begriff Qualität steht grundlegend geändert. Qualität steht heute mehr denn je für die Qualität der Arbeit, der Prozesse, der Menschen und des Unternehmens. Die Qualität des eigentlichen Produktes wächst hieraus demnach wie selbstverständlich.

Hinter einem qualitativ hochwertigen Prozess stehen jedoch Menschen, stehen Organsiationsstrukturen, Systembeziehungen, Technologien. Dahinter steht ein Fließen von Informationen, von Erfahrungen und Wissen. Aber auch Kommunikation und Vertrauen. Letztendlich steht hinter Prozessqualität eine auf Kooperation ausgerichtete Zusammenarbeit aller am Prozess beteiligten Menschen.

Ein solcher Qualitätsansatz erfordert eine integrierte Qualitätsmanagementstrategie, wie sie beispielsweise von Six Sigma charakterisiert wird.

Six Sigma ist ein umfassendes und flexibles Qualitätsmanagementsystem, dass diesen Anforderungen in hohem Maße gerecht wird. Es ist ein System, dass es den Unternehmen ermöglicht, kontinuierlich ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Der Fokus aller Betrachtungen liegt hierbei eindeutig auf den Prozessen und Abläufen im Unternehmen und treibt so das Verständnis, dass die Produktqualität wesentlich von der Prozessqualität bestimmt wird. Six Sigma zielt hierbei auf eine im ganzen Unternehmen gelebte umfassende Kunden-, Prozess- und MitarbeiterInnenorientierung ab.

Die Einführung eines solch komplexen Systems stellt das Unternehmen und die darin arbeitenden Menschen vor große Herausforderungen. Nicht unbedingt wegen der Technologie an sich, sondern wegen der durch das Managementsystem induzierten Veränderungen. Diese haben einschneidende, oftmals schleichende Auswirkungen auf Organisationsstrukturen, Prozesse, Arbeitsabläufe und -inhalte, sowie Qualifizierungs- und Kompetenzbedarfe der Beschäftigten.

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